AKTUELLESS & TIPPS

Wen-Do-Schnupperkurs - Selbstsicherheit im öffentlichen Raum
Termine: 23.09.2017, 15 – 18 Uhr Ort: Praxis Jutta Schiermeyer oder 26.09.2017
17 – 19 Uhr, Ort: Frauenberatungsstelle

In einem Wen-Do-Schnupperkurs (Wen Do = Weg der Frau) können die Teilnehmerinnen neben einigen ausgesuchten effektiven Selbstverteidigungstechniken vor allem lernen, im öffentlichen Raum Belästigungssituationen und Grenzüberschreitungen mit Klarheit und bewusstem Einsatz von Stimme und Körpersprache zu begegnen. Beim Üben im geschützten Raum leisten die Teilnehmerinnen für sich selbst „Hilfe zur Selbsthilfe“. Übungen zu Themen wie Wahrnehmung (Gefühle, Grenzen, Bedrohung und Gefahr) und Stimme (Nein sagen, Stopp sagen, Grenzensetzen) werden kombiniert mit einem bewussten „aus der Rolle fallen“ und Deeskalationsstrategien wie vermeiden, weglaufen (im Notfall) und Hilfe bzw. Unterstützung holen. In einem Wen-Do-Schnupperkurs können keine umfassenden Selbstverteidigungstechniken erlernt werden, aber Teilnehmerinnen können durch das Ausprobieren einfacher Techniken ihre eigene Kraft spüren und Handlungskompetenzen entwickeln... [PDF]

Trommeln für Frauen

Die Frauenberatungsstelle bietet einen kostenlosen Trommelworkshop für Frauen an.
Trommeln für Frauen: Aus Spaß, zum Stressabbau, zum Energie tanken ... Gemeinsames Trommeln und Singen macht Spaß, baut Stress ab und bringt wieder frische Energie. Teilnehmen können Frauen aller Altersstufen, Anfängerinnen ebenso wie Frauen mit Vorkenntnissen. Trommeln sind vorhanden, es können aber auch gerne eigene mitgebracht werden. Termin: Dienstag 26.09.2017, Uhrzeit: 15.00 -16.30 Uhr, kostenfrei. Leitung: Ingrid Neteler, Musikpädagogin und Percussionistin. Anmeldung unter 0541-803405 oder gruppen@frauenberatung-os.de

Liebe Frauen, im Rahmen unserer Jubiläumswoche, haben wir vielfältige, kostenlose Veranstaltungen für Euch organisiert. Bitte meldet Euch per E-Mail an. Wir freuen uns Euch in der Frauenberatungsstelle begrüßen zu dürfen.

25.09.2017 Nia Schnupperkurs 18.00 - 19.00 Uhr
25.09.2017 Lesung „Nennen wir sie Eugenie“ 19.30 – 20.00 Uhr

26.09.2017 Frauen Cafe 10.30 - 12.00 Uhr
26.09.2017 Lust auf Trommeln! 15.00 - 16.30 Uhr
26.09.2017 Wen-Do Selbstverteidigungskurs für Frauen 17.00 - 19.00 Uhr
26.09.2017 Vortrag Familienrecht heute und damals 19.00 - 20.00 Uhr
26.09.2017 Vortrag Studieren mit Kind 19.00 – 20.00 Uhr

27.09.2017 Schminktipps für ein schnelles individuelles Tages – Make - up 12.00 – 13.00 Uhr
27.09.2017 Workshop „Für mich“ Selbstliebe und Selbstfürsorge 16.00- 19.00 Uhr
27.09.2017 Spieleabend 19.00 – 21.00 Uhr

28.09.2017 Fingeryoga – Gesundheit in unseren Händen 10.00 – 11.00 Uhr
28.09.2017 Feldenkrais 15.00 – 16.00 Uhr
28.09.2017 Frauenfilmeabend 18.00 – 21.00 Uhr

29.09.2017 Wenn Frauen Singen 18.00 – 19.00 Uhr
29.09.2017 Szenische Lesung „DaisyDiva Dog 19.00 – 20.00 Uhr

30.09.2017 „Stories to go“ – ein spannender Spaziergang 14.30 – 16.00 Uhr
30.09.2017 Fest „30 Jahre Frauenberatungsstelle“ im Rahmen von Lichter in den Höfen 17.00 – 23.00 Uhr
20.00 Uhr Aufführung FrauenSprechChor „Sprachvoll“ Osnabrück

Katharina Wittenbrink, Diplom-Sozialpädagogin | Frauenberatungsstelle Osnabrück, Spindelstraße 41, 49074 Osnabrück, info@frauenberatung-os.de, www.frauenberatung-os.de, Telefon 0541 - 803405

Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Der Bundestag hat heute dem Gesetzentwurf zum Ausbau des Unterhaltsvorschusses zugestimmt. Die abschließende Beratung über den Entwurf des Bundesfamilienministeriums im Bundesrat ist für den 2. Juni 2017 vorgesehen. Das sind gute Nachrichten für alleinerziehende Mütter und Väter, die enorm viel leisten und deshalb unsere besondere Unterstützung brauchen... weiter lesen

Kinder haften nicht in jedem Fall für ihre Eltern, so OLG Oldenburg am 4.1.2017 (Aktenzeichen 4 UF 166/15)
Der 4.Senat des Oberlandesgerichts Oldenburg hat Unterhaltsverpflichtung der erwachsenen Tochter für den Vater verneint, weil der bedürftige Elternteil seine eigene, frühere Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind gröblich vernachlässigt habe und eine Inanspruchnahme insgesamt grob unbillig erscheinen. Über sechs Jahre lang habe er gar nichts für die damals noch dürftige Tochter gezahlt, obwohl er in der Lage gewesen wäre, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Bei der Trennung habe er der Mutter per Einschreiben mitgeteilt von seiner alten Familie nichts mehr wissen zu wollen. Ein solcher Kontaktabbruchstelle eine weitere grobe Verfehlung gegenüber der Tochter und eine Verletzung der väterlichen Pflicht zu Beistand und Rücksicht dar. Der Kontaktabbruch sei auch nachhaltig gewesen.
Allein die Einladung der Tochter zur neuen Hochzeit des Vaters und ein einmaliger Besuch der Tochter bei einem Krankenhausaufenthalt des Vaters führen noch nicht zu einer Wiederherstellung eines Vater Tochterverhältnisses. Nicht grundsätzlich Stelle ein Kontaktabbruch eine grobe Verfehlung da, die zum Verlust des Unterhaltsanspruchs führen. Wenn aber neben dem Kontaktabbruch noch die grobe Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind dazu kommt, das Kind also nicht nur wirtschaftlich schlecht dagestanden hat sondern auch die emotionale Kälte des Vaters durch den Kontaktabbruch habe erfahren müssen führe das dazu, dass sie als Erwachsene jetzt nicht mehr für den Vater einstehen müsse.

Wechselmodell: Einstand beider Elternteile für den Barunterhalt des Kindes, so Bundesgerichtshof am 11.1.2017 (Aktenzeichen XII ZB 565/15)
Auch im Fall des Wechselmodells haben grundsätzlich bei der Eltern für den Barunterhalt des Kindes einzustehen. Der Unterhaltsbedarf des Kindes nach dem beiderseitigen Einkommen der Eltern bemessen. Die infolge des Wechselmodells entstehenden Mehrkosten werden einbezogen. Die pauschalierten Unterhaltsleitlinien erfassen nicht alles. Mehrbedarf des Kindes liege insbesondere in Wohnmehrkosten, Fahrtkosten, dem gegebenenfalls doppelten Erwerb persönlicher Gegenstände, Kindergarten – und Hortbeiträge, teilweise Tanzkurs und Musikschule, nicht aber in Kosten der Nachmittagsbetreuung, die es dem betreuenden Elternteil ermögliche, seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der geleistete Naturalunterhalt während der Betreuungszeit wird als nur teilweise Erfüllung des Unterhaltsanspruchs gewertet. Das Kind macht den Unterhaltsanspruch gegen den besser verdienenden Elternteil geltend. Auch das Kindergeld wird im Fall des Wechselmodells in der Regel zur Hälfte auf den Barbetrag des Kindes angerechnet.

Die Pressemeldungen des Landgerichtes Osnabrück

Informationen der Frauenberatungsstelle "Frauen helfen Frauen e.V. Osnabrück

Rechtsanwältin
Maria Rainer-Volkert

Fachanwältin für Familienrecht

Bierstraße 14
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 433060
Fax: 0541 46539