AKTUELLESS & TIPPS

Vortrag zu Trennung/Scheidung am 20.03.
“Ehrenamtlich in der Frauenberatungsstelle engagierte Anwältinnen organisieren zum Frühling um

Seit mehr als 30 Jahren beraten wir Anwältinnen ehrenamtlich niedrigschwellig Frauen in Trennungs – und Scheidungsphasen. Gemeinsam haben wir eine Veränderung beschlossen. Die Beratung findet ab sofort nicht mehr Freitags statt. Wir bieten sie ab sofort am 1. und 3. Dienstag eines jeden Monats um 19:00 Uhr am bekannten Ort, Frauenberatungsstelle, Spindelstr. 41, Osnabrück, an. Vorherige Anmeldung unter Telefon-Nr 0541 - 803405 ist weiterhin erwünscht sowie eine Spende in Höhe von 5,00 €.”

Eröffnungsveranstaltung frauenORT Cilli-Maria Kroneck-Salis am 11.04.2018.
frauenORTE Niedersachsen ist eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V., die Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten lebendig werden lässt und in der breiten Öffentlichkeit bekannt macht. Die Initiative will auch dazu beitragen, dass Frauengeschichte und Frauenkultur einen festen Platz im Spektrum kulturtouristischer Angebote erhalten. Näheres unter: www.frauenorte-niedersachsen.de // EINLADUNG PDF

Gleichstellungsbüro Osnabrück ist umgezogen
Das Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück ist umgezogen. Sie finden uns ab sofort im Rathaus, Dachgeschoss. Die genaue Adresse lautet: Bierstraße 29/31, Eingang Bierstraße 28.

#MeToo – Zeit, Verantwortung zu übernehmen
Für ein strukturiertes Vorgehen gegen Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz

BERLIN | 08.03.2018 Öffentlichkeit ist wichtig, wenn es darum geht sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu thematisieren. Immer noch werden die Gewalt und ihre Folgen verschwiegen oder bagatellisiert, werden Täter gedeckt. Zu oft wird den Betroffenen nicht zugehört oder ihnen nicht geglaubt. #MeToo schafft noch immer Aufmerksamkeit für Gewalt, die viele Frauen erfahren. Dazu Katja Grieger, Leiterin des bff: „Wir als Fachverband freuen uns über diese mediale Präsenz des Themas. Das Ausmaß der Gewalt und die Machtdynamiken dahinter sind nicht neu. Aber die öffentliche Debatte darüber ist es.“ ... WEITER LESEN

Newsletter März 2018 | Erzähltheater Osnabrück
Die aufregende Buchgeschichte geht weiter!
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SPRACHE - VOLLER SPRACHE - SPRACHVOLL
Start des Frauensprechchor Osnabrück SPRACHVOLL

Ein singender Chor ist den meisten Menschen bekannt – aber ein Sprechchor? Seit Februar 2017 gibt es in Osnabrück den Frauensprechchor SPRACHVOLL unter der Leitung der Erzählerin Sabine Meyer und der Musikerin Ingrid Neteler.

Sprechchöre gibt es schon seit der antiken Tragödie. Aber dieser Chor ist etwas Neues. Hier geht es nicht um klassische Theaterstücke oder klassische Chorliteratur, sondern um eigene Texte, die wir erarbeiten, eigene Ideen und Ausdrucksformen..  Aufgeteilt in Stimmgruppen mit wechselnden Einsätzen  sprechen wir unsere eigenen Sprechrhythmen, unterstützt von Bodypercussion, Stomping und Kleinpercussionsinstrumenten. Dabei nutzen wir unsere unterschiedlichen Stimmen und unsere unterschiedlichen Sprachen. So erzeugen wir ein ungewöhnliches, individuelles und neues Klangbild.

Es bedarf keinerlei Vorerfahrungen, weder in der Chorarbeit, noch im Schreiben oder auf der Bühne, um beim Frauensprechchor mitzumachen. Besonders Frauen, die die deutsche Sprache gerade lernen, sind uns willkommen. Ebenso jede andere Frau, egal welche Sprache sie spricht, egal wie alt sie ist, egal woher sie kommt. 

Termin:          Treffen 14tägig, Mittwochs. Der Einstieg ist jederzeit möglich!
Uhrzeit:          19.00 – 20.30 Uhr
Kosten:          Jahresbeitrag: 100,00 Euro
Leitung:         Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück, Erzählerin
und Infos:     Ingrid Neteler, i.n.TAKT Percussionsprojekte, Musikerin, Musikpädagogin sowie Frauenberatungsstelle Osnabrück Telefon 0541-803405. Info@qfrauenberatung-os.de

Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Der Bundestag hat heute dem Gesetzentwurf zum Ausbau des Unterhaltsvorschusses zugestimmt. Die abschließende Beratung über den Entwurf des Bundesfamilienministeriums im Bundesrat ist für den 2. Juni 2017 vorgesehen. Das sind gute Nachrichten für alleinerziehende Mütter und Väter, die enorm viel leisten und deshalb unsere besondere Unterstützung brauchen... weiter lesen

Kinder haften nicht in jedem Fall für ihre Eltern, so OLG Oldenburg am 4.1.2017 (Aktenzeichen 4 UF 166/15)
Der 4.Senat des Oberlandesgerichts Oldenburg hat Unterhaltsverpflichtung der erwachsenen Tochter für den Vater verneint, weil der bedürftige Elternteil seine eigene, frühere Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind gröblich vernachlässigt habe und eine Inanspruchnahme insgesamt grob unbillig erscheinen. Über sechs Jahre lang habe er gar nichts für die damals noch dürftige Tochter gezahlt, obwohl er in der Lage gewesen wäre, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Bei der Trennung habe er der Mutter per Einschreiben mitgeteilt von seiner alten Familie nichts mehr wissen zu wollen. Ein solcher Kontaktabbruchstelle eine weitere grobe Verfehlung gegenüber der Tochter und eine Verletzung der väterlichen Pflicht zu Beistand und Rücksicht dar. Der Kontaktabbruch sei auch nachhaltig gewesen.
Allein die Einladung der Tochter zur neuen Hochzeit des Vaters und ein einmaliger Besuch der Tochter bei einem Krankenhausaufenthalt des Vaters führen noch nicht zu einer Wiederherstellung eines Vater Tochterverhältnisses. Nicht grundsätzlich Stelle ein Kontaktabbruch eine grobe Verfehlung da, die zum Verlust des Unterhaltsanspruchs führen. Wenn aber neben dem Kontaktabbruch noch die grobe Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind dazu kommt, das Kind also nicht nur wirtschaftlich schlecht dagestanden hat sondern auch die emotionale Kälte des Vaters durch den Kontaktabbruch habe erfahren müssen führe das dazu, dass sie als Erwachsene jetzt nicht mehr für den Vater einstehen müsse.

Wechselmodell: Einstand beider Elternteile für den Barunterhalt des Kindes, so Bundesgerichtshof am 11.1.2017 (Aktenzeichen XII ZB 565/15)
Auch im Fall des Wechselmodells haben grundsätzlich bei der Eltern für den Barunterhalt des Kindes einzustehen. Der Unterhaltsbedarf des Kindes nach dem beiderseitigen Einkommen der Eltern bemessen. Die infolge des Wechselmodells entstehenden Mehrkosten werden einbezogen. Die pauschalierten Unterhaltsleitlinien erfassen nicht alles. Mehrbedarf des Kindes liege insbesondere in Wohnmehrkosten, Fahrtkosten, dem gegebenenfalls doppelten Erwerb persönlicher Gegenstände, Kindergarten – und Hortbeiträge, teilweise Tanzkurs und Musikschule, nicht aber in Kosten der Nachmittagsbetreuung, die es dem betreuenden Elternteil ermögliche, seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der geleistete Naturalunterhalt während der Betreuungszeit wird als nur teilweise Erfüllung des Unterhaltsanspruchs gewertet. Das Kind macht den Unterhaltsanspruch gegen den besser verdienenden Elternteil geltend. Auch das Kindergeld wird im Fall des Wechselmodells in der Regel zur Hälfte auf den Barbetrag des Kindes angerechnet.

Die Pressemeldungen des Landgerichtes Osnabrück

Informationen der Frauenberatungsstelle "Frauen helfen Frauen e.V. Osnabrück

Rechtsanwältin
Maria Rainer-Volkert

Fachanwältin für Familienrecht

Bierstraße 14
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 335050
Fax: 0541 3350550