AKTUELLESS & TIPPS

TRAUMA, STALKING, SEXUELLE BELÄSTIGUNG:
Frauenberatungsstelle Osnabrück kommt nach Bersenbrück
NOZ vom 26.01.2019 | Artikel lesen


Liebe starke Frauen, immer noch täglich werden Mädchen und Frauen in unserem demokratischen Rechts- und Sozialstaat Opfer von brachialer, männlicher Gewalt:

  • 24. Oktober 2019 #Kempten - 50-jährige Frau erstochen. Tatverdächtig? Der Ehemann
  • 25. Oktober 2019 #Teltow - 60-jährige Frau erstochen. Tatverdächtig? Der Ehemann
  • 25. Oktober 2019 #Limburg - 31-jährige Frau überfahren und mit Axt nahezu enthauptet. Tatverdächtig? Der Ehemann
  • 27. Oktober 2019 #Mannheim - 33-jährige Frau erstochen. Tatverdächtig? Der Exfreund
  • 02. November 2019 #Kempten - 54-jährige Frau erstochen. Tatverdächtig? Der Sohn
  • 03. November 2019 #Gmünden - Betagte Seniorin umgebracht. Tatverdächtig? Der Ehemann.

Mindestens 144 Mädchen und Frauen mussten in 2019 mit ihrem Leben bezahlen.

Dass die Bundesregierung sich -trotz Istanbul-Konvention(*)!- kontinuierlich der l ösungsorientierten Auseinandersetzung mit diesen Gewaltexzessen verweigert, ist eine  gravierende Verletzung der Menschenrechte. (*) https://rm.coe.int/1680462535

Dass die verantwortliche Bundesfrauenministerin Dr. Giffey darüber hinaus ihren Etat 2020
für Präventionsmaßnahmen  gegen Gewalt gegen Frauen um satte 18% einkürzt, ist unserer
Demokratie unwürdig und zu 100% Frauen verachtend. Höchste Zeit, dagegen vorzugehen: Wir, change.org, Terre des Femmes und ich, freuen uns extrem, wenn Sie/Ihr am 13.11.2019 ab 11:30 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin sein können/könnt. Im Rahmen einer Live-Performance werden wir gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen demonstrieren und die verantwortlichen Ministerinnen #Giffey und #Lambrecht öffentlich dazu auffordern:

  • Die Umsetzung des seit mehr als 1,5 Jahren rechtsverbindlichen Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und  Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher  Gewalt, die sog. Istanbul-Konvention zu starten
  • Den dringend notwendigen, flächendeckenden und unbedingt kostenfreien Schutzraum für Betroffene zu sichern
  • Einen adäquaten Etat zu Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen bereit zu stellen
  • Das dringend erforderliche, flächendeckende Monitoring inklusive Fachpersonal und adäquater
    Ausstattung zu starten
  • Eine statistisch belastbare Datenerhebung und -auswertung mit entsprechenden Forschungszielen zu implementieren
  • Eine kritische Überprüfung der bestehenden Gesetze, insbes. §211 des StGB Mord, auf aktuelle
    Anforderungen  zu forcieren
  • Umgehend Straftatbestände zu „Machistischer Gewalt“, zu „Digitaler Gewalt“, zu „Upskirting“ und
    zu „Stealthing“ aufzusetzen
  • Im Ausland etablierte Maßnahmen zum Opferschutz, bspw. elektronische Hand-/ Fußfesseln bei
    einschlägigen  Wiederholungstätern abzuwägen und zu übernehmen
  • Die Täter/Töter in die Schadenshaftung zu nehmen
  • Ein Qualitätsmanagement für die Jurisdiktion zu implementieren
  • Die Anpassung des Pressekodex dahingehend zu pushen, dass realitätsverfälschende Formulierungen, wie bspw.  „Erweiterer Suizid“ kategorisch geahndet werden
  • Anti-Aggressions-Trainings und Trainings zur Impulskontrolle bundesweit und verpflichtend von der frühkindlichen bis zur  Erwachsenen-Bildung einzuführen
  • Einen bundesweiten, mehrjährigen Aktionsplan 'Gewalt gegen Frauen' auf- und kontinuierlich umzusetzen
  • Einen nationalen Gedenktag für die brutal getöteten Mädchen und Frauen zu etablieren.

Newsletter Erzähltheater Osnabrück

er Newsletter im PDF-Format Oktober 2019 zum Download


Der Zonta Club Osnabrück und die Freunde von Zonta International e.V. laden ein, die Gründung von Zonta International vor 100 Jahre zu feiern.

Einladung zum Jubiläumskonzert „dreimal 100"
Anlässlich von 100 Jahre Zonta International am Samstag 02. November 2019 um 19:30 Uhr im Konzertsaal 1 der Musik- und Kunstschule an der Caprivistraße 1, Osnabrück

Im November 1919 wurde Zonta von engagierten Frauen in Buffallo (USA) gegründet. Dies nehmen wir zum Anlass zusammen mit den weiteren Jubilaren in Osnabrück, der VHS Osnabrück und dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück und der Musik- und Kunstschule Osnabrück ein gemeinsames Konzert unter dem Motto „dreimal 100“ zu veranstalten. Dem Anlass entsprechend wird Musik aus dem Jahr 1919 vorgetragen. Frau Viola Mokrosch am Klavier und Tine Schwark am Violoncello werden uns an diesem Abend verzaubern.

Der Zonta Club Osnabrück möchte an diesem Abend kurz auf das Internationale Serviceprojekt von Zonta International zur Beendigung von Kinderehen aufmerksam machen.


IN MEMORIAM ROGER WILLEMSEN:
Afghanistan sehen und entdecken - Lesung und Musik
Zweite Benefizaktion zugunsten der Safa-Schule in Gedenken an Roger Willemsen in Afghanistan, ein Projekt des Afghanischen Frauenvereins e.V. Im oberen Foyer des Theaters Osnabrück wird am 3. November 2019 um 11:30 Uhr eine ganz besondere Benefizveranstaltung zugunsten des Afghanischen Frauenvereins e. V. stattfinden. Darin wird die Schauspielerin Ulrike Teepe Texte aus verschiedenen Werken von Roger Willemsen lesen. Zwischen den Texten spielt Shabnam Pavaresh mit ihrem Trio traditionelle Stücke aus dem Iran, Syrien und der Türkei. Daneben wird ein Bazar Kunsthandwerk aus den Projekten des Afghanischen Frauenvereins anbieten und an einem Büchertisch der Buchhandlung zur Heide werden Roger Willemsen Bücher zum Verkauf angeboten.

Die Veranstaltung, die auf Initiative von Hilde Middelberg entstanden ist, wird von Tom Bullmann moderiert. Die Vorsitzende des Vereins, Nadia Nashir, wird in einem Gespräch über die aktuelle Situation in Afghanistan und die Projekte des Vereins berichten.

Die Spendengelder und die erzielten Einnahmen aus dem Basar kommen der im Bau befindlichen Safa-Schule in Gedenken an Roger Willemsen im Norden Kabuls zugute. Geehrt werden soll der zehnjährige Einsatz von Roger Willemsen für den Afghanischen Frauenverein als Schirmherr, Ratgeber und Förderer. Eintritt frei, Spende erwünscht

Termin: Sonntag, 3.11.2019, um 11:30 Uhr
Veranstaltungsort: Foyer Theater Osnabrück, Domhof 10/11, 49074 Osnabrück
Veranstalter: Hilde Middelberg, Telefon: 0541 – 750 67 33, E-Mail: mail@juwelier-middelberg.de
Informationen: Afghanischer Frauenverein e. V. , www.afghanischer-frauenverein.de


Musik für den guten Zweck
Benefizkonzert zur Förderung von Selbstbehauptungskursen am 23. November
Mädchen und Frauen stark machen – dank musikalischer Unterstützung: Auch in diesem Jahr gibt die Bigband „BaJazzo“ der Kreismusikschule Osnabrück in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Georgsmarienhütte sowie dem Frauennetzwerk Zonta-Westfälischer Frieden Osnabrück am Samstag, 23. November, in der Holzhauser Antoniuskirche ein Benefizkonzert. Spendenziel: Die Finanzierung von Selbstbehauptungskursen für Mädchen und Frauen im Landkreis Osnabrück.

„Mädchen und Frauen müssen nicht hilflos und wehrlos sein, sondern auch sie können und sollen sich schützen. Dank der Selbstbehauptungskurse lernen sie wie das geht und stärken gleichzeitig auch ihr Selbstbewusstsein“, so die Gleichstellungsbeauftragte, Susanne Häring, zum Hintergrund des bereits zum zweiten Mal in dieser Form stattfindenden Konzertes. Ein Anliegen, das auch für das Frauennetzwerk Zonta-Westfälischer wichtig ist, weshalb der Verein den musikalischen Spendenabend unterstützt.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Einlass ist bereits ab 18 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos, um einen Spendenbeitrag wird gebeten.
Weitere Informationen gibt es bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Georgsmarienhütte, Susanne Häring, unter susanne.haering@georgsmarienhuette.de oder unter 05401/ 850 – 105.


Frauenschwimmen im Moskaubad

Nach langer Pause bietet das Moskaubad ab dem 23. Oktober wieder das Frauenschwimmen an. Jeden Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr (bis zu den Osterferien 2020) steht die Schwimmhalle ausschließlich Frauen, Mädchen und Jungen bis maximal 6 Jahren (in Begleitung der Mutter) zur Verfügung.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in unserem von außen nicht einsehbaren Bad können Frauen unter sich und ohne fremde Blicke entspannt ihre Bahnen ziehen.
Das vorrangig weibliche Fachpersonal sorgt für feminine Atmosphäre und Sicherheit. Unter diesen Voraussetzungen wird die Hemmschwelle in ein öffentliches Schwimmbad zu gehen gesenkt.

In den Schulferien und an Feiertagen von Niedersachsen entfällt das Frauenschwimmen.
Die Termine in der Übersicht:

2019:
6. | 13. | 20. | 27. November
4. | 11. | 18. Dezember

2020:
8. | 15. | 22. | 29. Januar
5. | 12. | 19. | 26. Februar
4. | 11. | 18. | 25. März

Es ist nicht gestattet mit Straßenbekleidung ins Wasser zu gehen. Daher bitten wir die Gäste Badeanzüge, Ganzkörper-Badeanzüge, Bikinis, Tankinis oder Burkinis zu tragen.
Es gelten die Haus- und Badeordnung sowie der reguläre Badeintritt.


SPRACHE – VOLLER SPRACHE – SPRACHVOLL
Frauensprechchor Osnabrück SPRACHVOLL

  • Ein singender Chor ist den meisten Menschen bekannt – aber ein Sprechchor? Seit Februar 2017 gibt es in Osnabrück den Frauensprechchor SPRACHVOLL unter der Leitung der Erzählerin Sabine Meyer und der Musikerin Ingrid Neteler.
  • Sprechchöre gibt es schon seit der antiken Tragödie. Aber dieser Chor ist etwas Neues. Hier geht es nicht um klassische Theaterstücke oder klassische Chorliteratur, sondern um eigene Texte, die wir erarbeiten, eigene Ideen und Ausdrucksformen.. Aufgeteilt in Stimmgruppen mit wechselnden Einsätzen sprechen wir unsere eigenen Sprechrhythmen, unterstützt von Bodypercussion, Stomping und Kleinpercussionsinstrumenten. Dabei nutzen wir unsere unterschiedlichen Stimmen und unsere unterschiedlichen Sprachen. So erzeugen wir ein ungewöhnliches, individuelles und neues Klangbild.

Es bedarf keinerlei Vorerfahrungen, weder in der Chorarbeit, noch im Schreiben oder auf der Bühne, um beim Frauensprechchor mitzumachen. Besonders Frauen, die die deutsche Sprache gerade lernen, sind uns willkommen. Ebenso jede andere Frau, egal welche Sprache sie spricht, egal wie alt sie ist, egal woher sie kommt.

Terrmin: Treffen 14tägig, Mittwochs. Der Einstieg ist jederzeit möglich!
Uhrzeit: 19.00 – 20.30 Uhr
Kosten: Jahresbeitrag: 120,00 Euro
Leitung und Anmeldung: Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück, Erzählerin, Tel. 0541-5804385
und Infos: Ingrid Neteler, i.n.TAKT Percussionsprojekte, Musikerin, Musikpädagogin


Gegensteuern mit BISS

So wirkungsvoll arbeitet die Beratungs- und Inverventionsstelle bei häuslicher GEwalt (BISS) ... PDF


SPRACHE – VOLLER SPRACHE – SPRACHVOLL
SPRACHVOLL der Frauensprechchor Osnabrück sucht Mitsprecherinnen!

16 Frauen sprechen in dem Frauensprechchor SPRACHVOLL, den es seit Februar 2017 unter der Leitung der Erzählerin Sabine Meyer und der Musikerin Ingrid Neteler in Osnabrück gibt. Und wir wollen wachsen! Wir suchen Frauen, die mit sprechen wollen, mit uns gemeinsam Bühnenluft schnuppern und einfach Freude an den unbegrenzten Möglichkeiten der Sprache haben.

Doch was ist eigentlich ein Sprechchor? Ein singender Chor ist den meisten Menschen bekannt – aber ein Sprechchor? Sprechchöre gibt es schon seit der antiken Tragödie. Doch unser Frauensprechchor ist etwas Neues. Denn es geht bei uns nicht um klassische Theaterstücke oder klassische Chorliteratur, sondern um eigene Texte, die wir erarbeiten, eigene Ideen und Ausdrucksformen. Aufgeteilt in Stimmgruppen mit wechselnden Einsätzen sprechen wir unsere eigenen Sprechrhythmen, unterstützt von Bodypercussion, Stomping und Kleinpercussionsinstrumenten. Dabei nutzen wir unsere unterschiedlichen Stimmen und unsere unterschiedlichen Sprachen. So erzeugen wir ein ungewöhnliches, individuelles und neues Klangbild.

Es bedarf keinerlei Vorerfahrungen, weder in der Chorarbeit, noch im Schreiben oder auf der Bühne, um beim Frauensprechchor mitzumachen. Besonders Frauen, die die deutsche Sprache gerade lernen, sind uns willkommen.Ebenso jede andere Frau, egal welche Sprache sie spricht, egal wie alt sie ist, egal woher sie kommt. Der Einstieg ist jederzeit möglich!

Termin: 14 tägig, mittwochs, 19.00 – 20.30 Uhr
Ort: Frauenberatungsstelle Osnabrück, Spindelstraße 41, Osnabrück
Gebühr: 120 Euro Jahresbeitrag
Leitung und Infos: Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück, Tel. 0541 / 580 43 85, info@erzaehltheater-osnabrueck.de oder Ingrid Neteler, i.n.Takt Percussionsprojekte, Tel. 0541/12 96 34, ineteler@web.de


Setzen Sie ein Signal für Humanität, für das Grundrecht auf Asyl
und für die Integration Geflüchteter!


Appell an den Osnabrücker Rat und Oberbürgermeister,
dass sich Osnabrück jetzt der Initiative der Rheinstädte anschließt
Bündnis Seebrücke Osnabrück und weitere Organisationen

(12. August 2018) Über 1.500 Menschen auf der Flucht sind seit Anfang 2018 im Mittelmeer ertrunken, viele Tausende in den vergangenen Jahren, täglich kommen weitere hinzu. Staatliche Seenotrettung ist schon lange unzureichend, jetzt wird – auch in Deutschland – die zivile Rettung massiv behindert und kriminalisiert. EU-Regierungen schicken traumatisierte Geflüchtete zurück in die Gewalt und Willkür nordafrikanischer Lager oder lassen sie auf den letzten verbleibenden zivilen Rettungsschiffen durch das Mittelmeer irren... PDF


Gleichstellungsbüro Osnabrück ist umgezogen

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück ist umgezogen. Sie finden uns ab sofort im Rathaus, Dachgeschoss. Die genaue Adresse lautet: Bierstraße 29/31, Eingang Bierstraße 28.


#MeToo – Zeit, Verantwortung zu übernehmen
Für ein strukturiertes Vorgehen gegen Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz

BERLIN | 08.03.2018 Öffentlichkeit ist wichtig, wenn es darum geht sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu thematisieren. Immer noch werden die Gewalt und ihre Folgen verschwiegen oder bagatellisiert, werden Täter gedeckt. Zu oft wird den Betroffenen nicht zugehört oder ihnen nicht geglaubt. #MeToo schafft noch immer Aufmerksamkeit für Gewalt, die viele Frauen erfahren. Dazu Katja Grieger, Leiterin des bff: „Wir als Fachverband freuen uns über diese mediale Präsenz des Themas. Das Ausmaß der Gewalt und die Machtdynamiken dahinter sind nicht neu. Aber die öffentliche Debatte darüber ist es.“ ... WEITER LESEN


SPRACHE - VOLLER SPRACHE - SPRACHVOLL
Start des Frauensprechchor Osnabrück SPRACHVOLL

Ein singender Chor ist den meisten Menschen bekannt – aber ein Sprechchor? Seit Februar 2017 gibt es in Osnabrück den Frauensprechchor SPRACHVOLL unter der Leitung der Erzählerin Sabine Meyer und der Musikerin Ingrid Neteler.

Sprechchöre gibt es schon seit der antiken Tragödie. Aber dieser Chor ist etwas Neues. Hier geht es nicht um klassische Theaterstücke oder klassische Chorliteratur, sondern um eigene Texte, die wir erarbeiten, eigene Ideen und Ausdrucksformen..  Aufgeteilt in Stimmgruppen mit wechselnden Einsätzen  sprechen wir unsere eigenen Sprechrhythmen, unterstützt von Bodypercussion, Stomping und Kleinpercussionsinstrumenten. Dabei nutzen wir unsere unterschiedlichen Stimmen und unsere unterschiedlichen Sprachen. So erzeugen wir ein ungewöhnliches, individuelles und neues Klangbild.

Es bedarf keinerlei Vorerfahrungen, weder in der Chorarbeit, noch im Schreiben oder auf der Bühne, um beim Frauensprechchor mitzumachen. Besonders Frauen, die die deutsche Sprache gerade lernen, sind uns willkommen. Ebenso jede andere Frau, egal welche Sprache sie spricht, egal wie alt sie ist, egal woher sie kommt. 

Termin:          Treffen 14tägig, Mittwochs. Der Einstieg ist jederzeit möglich!
Uhrzeit:          19.00 – 20.30 Uhr
Kosten:          Jahresbeitrag: 100,00 Euro
Leitung:         Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück, Erzählerin
und Infos:     Ingrid Neteler, i.n.TAKT Percussionsprojekte, Musikerin, Musikpädagogin sowie Frauenberatungsstelle Osnabrück Telefon 0541-803405. Info@qfrauenberatung-os.de


Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Der Bundestag hat heute dem Gesetzentwurf zum Ausbau des Unterhaltsvorschusses zugestimmt. Die abschließende Beratung über den Entwurf des Bundesfamilienministeriums im Bundesrat ist für den 2. Juni 2017 vorgesehen. Das sind gute Nachrichten für alleinerziehende Mütter und Väter, die enorm viel leisten und deshalb unsere besondere Unterstützung brauchen... weiter lesen


Kinder haften nicht in jedem Fall für ihre Eltern, so OLG Oldenburg am 4.1.2017 (Aktenzeichen 4 UF 166/15)

Der 4.Senat des Oberlandesgerichts Oldenburg hat Unterhaltsverpflichtung der erwachsenen Tochter für den Vater verneint, weil der bedürftige Elternteil seine eigene, frühere Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind gröblich vernachlässigt habe und eine Inanspruchnahme insgesamt grob unbillig erscheinen. Über sechs Jahre lang habe er gar nichts für die damals noch dürftige Tochter gezahlt, obwohl er in der Lage gewesen wäre, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Bei der Trennung habe er der Mutter per Einschreiben mitgeteilt von seiner alten Familie nichts mehr wissen zu wollen. Ein solcher Kontaktabbruchstelle eine weitere grobe Verfehlung gegenüber der Tochter und eine Verletzung der väterlichen Pflicht zu Beistand und Rücksicht dar. Der Kontaktabbruch sei auch nachhaltig gewesen.
Allein die Einladung der Tochter zur neuen Hochzeit des Vaters und ein einmaliger Besuch der Tochter bei einem Krankenhausaufenthalt des Vaters führen noch nicht zu einer Wiederherstellung eines Vater Tochterverhältnisses. Nicht grundsätzlich Stelle ein Kontaktabbruch eine grobe Verfehlung da, die zum Verlust des Unterhaltsanspruchs führen. Wenn aber neben dem Kontaktabbruch noch die grobe Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind dazu kommt, das Kind also nicht nur wirtschaftlich schlecht dagestanden hat sondern auch die emotionale Kälte des Vaters durch den Kontaktabbruch habe erfahren müssen führe das dazu, dass sie als Erwachsene jetzt nicht mehr für den Vater einstehen müsse.


Wechselmodell: Einstand beider Elternteile für den Barunterhalt des Kindes, so Bundesgerichtshof am 11.1.2017 (Aktenzeichen XII ZB 565/15)

Auch im Fall des Wechselmodells haben grundsätzlich bei der Eltern für den Barunterhalt des Kindes einzustehen. Der Unterhaltsbedarf des Kindes nach dem beiderseitigen Einkommen der Eltern bemessen. Die infolge des Wechselmodells entstehenden Mehrkosten werden einbezogen. Die pauschalierten Unterhaltsleitlinien erfassen nicht alles. Mehrbedarf des Kindes liege insbesondere in Wohnmehrkosten, Fahrtkosten, dem gegebenenfalls doppelten Erwerb persönlicher Gegenstände, Kindergarten – und Hortbeiträge, teilweise Tanzkurs und Musikschule, nicht aber in Kosten der Nachmittagsbetreuung, die es dem betreuenden Elternteil ermögliche, seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der geleistete Naturalunterhalt während der Betreuungszeit wird als nur teilweise Erfüllung des Unterhaltsanspruchs gewertet. Das Kind macht den Unterhaltsanspruch gegen den besser verdienenden Elternteil geltend. Auch das Kindergeld wird im Fall des Wechselmodells in der Regel zur Hälfte auf den Barbetrag des Kindes angerechnet.


Die Pressemeldungen des Landgerichtes Osnabrück

Informationen der Frauenberatungsstelle "Frauen helfen Frauen e.V. Osnabrück

Rechtsanwältin
Maria Rainer-Volkert

Fachanwältin für Familienrecht

Bierstraße 14
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 335050
Fax: 0541 3350550

In Bürogemeinschaft mit Rechtsanwältin Martina Goldkamp-Abraham (Fachanwältin für Straftrecht) und Rechtsanwalt Thomas Gärtner, (Fachanwalt für Familienrecht)